Hundstritt, Flachpass, volle Ränge

Zur Geschichte des Fußballspiels in Deutschland
Wanderausstellung der Volkshochschule Aachen

Zum ersten Mal präsentierte die Volkshochschule Aachen 1998 ihre populäre Wanderausstellung "Vom Spielkaiser zu Berti’s Buben" über die Geschichte des Fußballspielens in Deutschland. Berti ist mittlerweile Geschichte, wie auch Klinsi, deshalb wurde die Ausstellung 2007 aktualisiert und auf den neuesten Stand der Fußballgeschichte gebracht.
Die Ausstellung präsentiert ein zeittypisches, ebenso facetten-reiches wie amüsantes Kaleidoskop deutscher Fußballgeschichte, das wichtige Entwicklungslinien dieser Sportart in ihren jeweiligen Zeitepochen dokumentiert.
Dabei werden nicht nur die Erfolgsdaten der großen Vereine und der Deutschen Nationalmannschaft in Erinnerung gerufen.
Die jeweiligen Fußball-Epochen werden zugleich von ihren alltäglichen Erscheinungsbildern her unter die Lupe genommen, etwa von der Kleiderordnung aus Kaisers Zeiten (Wilhelm, nicht Franz) bis zu den Regelwerken, von politischen Anfeindungen bis zur Anerkennung als Frontsport im 1. Weltkrieg, vom „Damen“-Spielverbot bis zum Weltmeistertitel der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen, von der Trikot- und Bandenwerbung bis zur multimedialen Rundumvermarktung als Unterhaltungsware.
Bisher war die Ausstellung neben Aachen in mehr als 45 weiteren Städten zu sehen, darunter in Gelsenkirchen, Bonn, Hamburg und Berlin.
Während der Europameisterschaft im Sommer 2000 wurde sie in den Niederlanden präsentiert.








Interessenten wenden sich an Winfried Casteel: 0241 4792-127, E-Mail: VHS.fussball@mail.aachen.de
oder Ulrich Stratmann, Tel.: 0162 – 9398138.

Flyer zur Ausstellung
Technische Angaben zur Ausstellung

Details

Verlacht, verboten und gefeiert

Zur Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland
Wanderausstellung der Volkshochschule Aachen
Gefördert durch die 

Frauen- und Mädchenfußball boomt und gilt heute mit weltweit über 20 Millionen aktiven Fußballerinnen als beliebtester Frauen-Teamsport. Allein beim DFB kicken derzeit rund 850 000 Mädchen und Frauen. Das Niveau ist hoch: Taktik, Athletik, Technik und Spielkultur des deutschen Frauenfußballs setzen auch international Maßstäbe. Die deutsche Frauen-Fußballnationalelf wurde nicht nur sieben Mal Europameister, sondern im Jahr 2007 auch zum zweiten Mal Weltmeister – und zum Aushängeschild des DFB. Doch bis zu diesen Erfolgen war es ein langer Weg, denn die Geschichte des Frauenfußballs ist auch eine Verbots- und Emanzipationsgeschichte. Obwohl bereits um 1900 Frauen in England bei „Wohltätigkeitsspielen“ vor beachtlicher Zuschauerkulisse dem runden Leder die Ehre erwiesen, galten Fußballerinnen über Jahrzehnte als „Mannsweiber“, weil ihnen auf Grund traditioneller Geschlechterdefinition im vermeintlich männlichen „Kampfsport“ Fußball kein Platz zugestanden werden sollte. So überrascht es nicht, dass auch der DFB bis 1970 Frauen und Mädchen das Fußballspielen in seinen Vereinen verbot.

Die Wanderausstellung, die 2005 in Aachen ihre Premiere erlebte und seither bereits in mehr als dreißig Orten zu sehen war, wird seit 2006 auch von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.
Die Ausstellung will einerseits in Text und Bild Kultur und Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland nachzeichnen (auch des Frauenfußballs in der DDR), andererseits aktuelle Entwicklungen des Frauen- und Mädchenfußballs dokumentieren.

Interessenten wenden sich an Winfried Casteel: 0241 4792-127, E-Mail: VHS.fussball@mail.aachen.de
oder Ulrich Stratmann, Tel.: 0162 – 9398138.
Flyer zur Ausstellung
Technische Angaben zur Ausstellung

Details

Nach oben