Semesterprogramm 2/2019
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Semesterprogramm 2/2019 |   Allgemeines

Die Frage danach, wie wir gut zusammen leben können, hat die Menschen immer schon beschäftigt. Vor zweieinhalbtausend Jahren hat Platon über die menschlichen Grundfragen geschrieben, über das gute Leben, die sinnvoll geordnete Gesellschaft, die Gerechtigkeit. Dass er dies in Dialogform getan hat, stellt die Grundlage unserer Auffassung von Bildung dar: Im Dialog, in der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen gewinnen wir einen Standpunkt und eignen uns so Wissen an.

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Kritische Auseinandersetzung ist heute wichtiger denn je. Wir werden überflutet von Informationen, die einzuordnen, immer schwieriger wird. Da ist die Versuchung groß, nur noch denen zu vertrauen, die so sind wie man selbst. Mancher lebt nur noch in seiner „Blase“. Überzeugungen, die mit Nachdruck vorgetragen werden, erscheinen glaubhaft, auch wenn sie widerlegbar sind. „Fake News“ von der Realität zu unterscheiden, ist anstrengend.

Aber es geht auch anders. Menschen unterschiedlicher Herkunft, verschiedenen Alters, aus unterschiedlichen Milieus und Berufsgruppen treffen sich, um sich aus Interesse an der Sache mit einem Thema auseinanderzusetzen. Wenn es solche Orte nicht gäbe, müssten sie erfunden werden. Aber es gibt sie, und zwar inzwischen seit hundert Jahren: die Volkshochschulen.

Die 900 Volkshochschulen, die bundesweit dieser Idee verpflichtet sind, haben sich für ihr Jubiläumsjahr (1919 wurden sie in der Weimarer Verfassung festgeschrieben) das Motto zusammenleben.zusammenhalten gegeben. Noch immer gehen wir der Frage nach, wie Menschen gut zusammenleben können. Die Gesellschaft hat sich geändert. Auch das Zusammenleben hat sich geändert. In den ersten 17 Jahren unseres Jahrtausends stieg beispielsweise die Zahl der Ein-Personenhaushalte um fast zehn Prozent, die mittlere Haushaltsgröße sank auf zwei Personen pro Haushalt. Ein negativer Effekt dieser Entwicklung ist das ungewollte Alleinsein. Volkshochschulen sind auch Orte, die der Vereinsamung entgegenwirken.

Ob Sie eher aus Interesse an einem Fach, auf der Suche nach Meinungsaustausch, mit dem Ziel der Geselligkeit oder einfach aus Neugier zu uns kommen, uns sind Sie in jedem Fall willkommen. Um Ihre Wünsche noch besser erfüllen zu können, haben wir im vergangenen Semester eine „Wünscheleine“ aufgehängt, die zu unserer Freude sehr rege genutzt worden ist. Danke, wenn auch Sie uns einen Wunsch genannt haben! Wir haben versucht, diese Wünsche zu erfüllen. Hoffentlich finden Sie das entsprechende Angebot jetzt.

Natürlich können Sie uns Ihre Wünsche jederzeit mitteilen, gern auch persönlich, zum Beispiel bei der ersten bundesweiten Langen Nacht der Volkshochschulen am 20. September 2019.

Wir freuen uns auf Sie!

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