Wie weltoffen ist Aachen?
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Wie weltoffen ist Aachen? |   Politik News

Lokales Handlungskonzept gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

Dieser Frage ging das Programm NRWeltoffen nach. In den letzten beiden Jahren wurde dabei ein lokales Handlungskonzept gegen Rassismus und Rechtsextremismus entwickelt. Eingeflossen sind vor allem die Erfahrungen und Expertisen verschiedener Akteurinnen und Akteuren im beruflichen und ehrenamtlichen Bereich sowie die Meinungen der Aachenerinnen und Aachener. Ergänzt wurde die Datenerhebung durch Recherchearbeiten des Fachjournalisten Michael Klarmann.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass in Aachen ein breites Problembewusstsein für rechtsextreme Strukturen und Vorfälle existiert. Handlungsmaßnahmen werden kontinuierlich und erfolgreich durchgeführt. Die lokalen Präventions- und Reaktionsstrukturen sollten weiterhin gestärkt und beibehalten werden.

Beunruhigend hingegen fällt die Analyse hinsichtlich des lokalen Rassismus aus. Einerseits ist (Alltags-) Rassismus schwer zu identifizieren und wird er tagtäglich - meist unwissentlich – reproduziert. Andererseits werden rassistische Einstellungen von den Aachenerinnen und Aachenern in erster Linie als Randerscheinung extremistischer Gruppierungen wahrgenommen und nicht als gesamtgesellschaftliches Phänomen. Die Analyse zeigt, dass vor allem alltäglicher Rassismus im öffentlichen Raum sowie institutioneller Rassismus in Verwaltungsstrukturen und Schulen flächendeckend existieren und zu Diskriminierungserfahrungen führt.

Zentrale Problemlagen zeigen sich vor allem in Bezug auf die Fachkompetenzen im Umgang mit Rassismus. So verfügen vor allem Schulen nur unzureichend über die erforderlichen Fachexpertisen und Handlungssicherheiten. Ebenso existieren nur sehr vereinzelt Netzwerke, Arbeitsgemeinschaften oder Gremien, die sich der Antirassismusarbeit widmen. Im Rahmen des Handlungskonzeptes werden neun Handlungsfelder ermittelt und Handlungsempfehlungen für die Praxis formuliert.

Das gesamte Handlungskonzept kann hier als PDF eingesehen werden.

Kontakt: Laura Distelrath, Projektleitung NRWeltoffen

Telefon: 0241 4792-177

 



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