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Kursdetails

Mythos „Nakba“ - Die Entstehung Israels, der arabische Antisemitismus und die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten Vortrag

Die von deutschen „Anti-Israel-Aktivistin-nen“ erstellte Propaganda-Schau „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ tourt unaufhörlich durchs Land: Die Macherinnen rühmen sich, in mittlerweile bereits 100 deutschen und 50 ausländischen Institutionen das »palästinensische Narrativ« verbreitet zu haben, also im Klartext eine einseitige, um historische Tatsachen wenig bekümmerte Sicht, bei der Araber nur Opfer und Juden Täter sind (eine Sicht, die übrigens keinem Palästinenser je genützt hat, dafür aber Ressentiments gegen Juden schürt). Dabei ist man durchaus stolz auf seine Einseitigkeit und erklärt im Brustton einer vorgeblichen Naivität, dass die Schau ja gar nicht den Anspruch erhebe, „eine beide Seiten gleichermaßen würdigende Ausstellung zu sein«. Gipfel der moralischen Sophisterei: Die gewollte Einseitigkeit erklärt man zur carte blanche für die Diffamierung der jüdischen Seite, die nicht zu Wort kommt.
Vor allem Kirchengemeinden und Friedensbewegte lassen sich allerdings nur zu gerne von der platten Litanei becircen und vom angeblich durch Juden verursachten Leid der Palästinenser moralisch erheben, ist es doch gerade für manche deutsche Ohren nur zu wohltuend zu hören, dass aus den überlebenden Nachfahren der Opfer der eigenen Väter- und Großvätergeneration nun selbst Täter geworden sind, die seit unendlichen 70 Jahren (das eigene Unrecht war im Vergleich dazu nur ein „Vogelschiss“ von 12 Jährchen) den Palästinensern exakt das antun, was die Nazis damals den Juden antaten, weswegen aus den 700.000 angeblich vertriebenen Arabern mittlerweile auch 7 Millionen geflüchtete, in „Freiluftgefängnissen“ vor sich hin vegetierende und von Juden drangsalierte Palästinenser geworden sind, denen die Juden das nirgendwo sonst auf der Welt bestehende „Recht“ auf die Rückkehr in die Heimat der Vorväter verwehren.
Der Vortrag wird zeigen, dass an dem „palästinesischen Narrativ“ so gut wie alles falsch ist, und seine Propagatoren müssen sich fragen lassen, was sie eigentlich antreibt, dieses im Grunde antisemitische Märchen so leidenschaftlich zu verbreiten.

Eine andere historische Sicht, die Wahrheit:
Nur wenige Stunden nach der Gründung Israels am 14. Mai 1948 erklärten Ägypten, Transjordanien, Syrien, der Libanon, Saudi-Arabien und der Irak dem jüdischen Staat den Krieg und griffen ihn an. Das erklärte Ziel der arabischen Allianz war es dabei, Israel mit militärischen Mitteln zu beseitigen, doch den israelischen Streitkräften gelang es, die gegnerischen Armeen zu schlagen. Im Zuge dessen, aber auch schon während des vorangegangenen Bürgerkrieges zwischen jüdischen und arabischen Milizen, verließen mehrere Hunderttausend palästinensische Araber das Land – infolge von Kriegshandlungen, vielfach jedoch auch auf Geheiß der arabischen Staaten, die freie Bahn für ihren Angriff haben wollten und eine triumphale Eroberung und Zerstörung Israels ankündigten.
Gleichwohl vertritt die palästinensische Seite bis heute die Position, dass die Gründung des jüdischen Staates eine „Nakba“, also eine Katastrophe gewesen sei und dass erst zionistische Milizen und danach die israelische Armee die palästinensischen Araber gezielt und systematisch vertrieben habe. Diese Sichtweise wird auch von den europäischen Sympathisanten der Palästinenser vertreten. Der Vortrag von Alex Feuerherdt wird sich dem Mythos „Nakba“ sowie weiteren Legenden im Zusammenhang mit der Gründung des Staates Israel widmen und prüfen, weshalb sie bis heute gepflegt werden, wie sich demgegenüber die Wirklichkeit darstellt und warum niemand ein Rückkehrrecht für die Hunderttausenden Juden fordert, die aus den arabischen Staaten, in denen sie lebten, fliehen mussten.
Zum Referenten: Alex Feuerherdt ist freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten und Fußball, u.a. für die Jüdische Allgemeine, die Jungle World, n-tv.de, Konkret, MENA-Watch und Audiatur Online. Außerdem ist er der Betreiber des Blogs Lizas Welt.

Eine Kooperation der Volkshochschule Aachen und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen.


Status: Kurs abgeschlossen

Kursnr.: 191-01006

Beginn: Di., 28.05.2019, 19:00 - 20:30 Uhr

             

Termin/e: 1

Kursort: VHS, Peterstraße 21-25, Raum 241, Forum 52062 Aachen

Entgelt: 0,00 €

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Datum
28.05.2019
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Peterstr. 21-25, VHS, Peterstraße 21-25, Raum 241, Forum 52062 Aachen



N.N.

Abgelaufen


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