Coaching | Mediation
Kursdetails
 

Aufbaumodul Mediation im interkulturellen Kontext Fortbildung Zertifikatsausbildung zur Mediatorin bzw. zum Mediator

Fortbildungsreihe

Fortbildung Zertifikatsausbildung zur Mediatorin bzw. zum Mediator

Mediation ist eine klar strukturierte und systematische Form der Konfliktlösung. Mediator*innen unterstützen als neutrale Dritte die Konfliktparteien beim Prozess der Kommunikation und der selbstverantwortlichen Lösungsfindung.
Mediation kann in sämtlichen Konfliktbereichen eingesetzt werden, so unter anderem in der Berufs- und Arbeitswelt, in Wirtschaft und Verwaltung sowie in Familie, Nachbarschaft, Schule oder im Ehrenamt. Spätestens seit Inkrafttreten des Mediationsgesetzes 2012 hat der Gesetzgeber die Mediation als außergerichtliche Konfliktlösung anerkannt. Der Anwendungsbereich umfasst damit nicht nur Konflikte im Umgang miteinander und gestörte Kommunikationsabläufe, sondern auch durchaus justiziable Themen, die sonst häufig gerichtlich entschieden werden.

Ziel des Lehrgangs ist es, die Teilnehmenden zu qualifizieren, selbstverantwortlich Mediationsprozesse zu leiten und lösungsorientierte Kommunikation im eigenen Arbeitsfeld einzusetzen.

Die Mediationsausbildung richtet sich an Mitarbeitende und Führungskräfte in Betrieben, Verwaltungen, Verbänden, an Selbstständige sowie an Menschen, die eine Tätigkeit als Mediator*in anstreben. Es können sich zudem all diejenigen angesprochen fühlen, die ihre Kommunikations- und Konfliktkompetenz erweitern und verbessern möchten.

Alle Seminare sind als Workshop gestaltet: Wissen und Erfahrungen werden gemeinsam von der Gruppe und der Dozentin zusammengetragen, diskutiert und ausgewertet. Das Arbeiten an Fallbeispielen sowie Rollenspiele, Intervision und Supervision sind integrale Bestandteile. Zu jedem Seminarblock werden umfangreiche Arbeitsmaterialien ausgehändigt.

Die Ausbildung umfasst 96 Zeitstunden. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein vhs-Zertifikat zum Mediator bzw. zur Mediatorin ausgestellt.

Um die Berufsbezeichnung Zertifizierte/r Mediator/in (MediationsG) zu führen, müssen die Mindestinhalte der Ausbildung erfüllt werden, wie in § 2 ZertifizierungsVO zum MediationsG geregelt. Die Verordnung setzt einen Ausbildungslehrgang voraus, der mindestens 120 Präsenzzeitstunden umfassen muss. Deshalb werden im Anschluss an die Ausbildung verschiedene Aufbaumodule à 12 Zeitstunden angeboten, von denen für die Zertifizierung zwei belegt werden müssen. Die inhaltlichen Anforderungen der gesamten Ausbildung (Grundausbildung und Aufbau) erfüllen die gesetzlichen Vorgaben (MediationG i.V.m. ZertifizierungsVO) zur Qualitätssicherung.
Darüber hinaus bedarf es einer Falldokumentation und einer Einzelsupervision nach Abschluss des gesamten Lehrgangs.

Dozentin: Andrea Wegner-Katzenstein, Köln, Master of Mediation, zertifizierte Mediationsausbilderin, Supervisorin, Rechtsanwältin

Der möglichst konfliktfreie Umgang mit Menschen anderer Nationen und Kulturkreise im Zeitalter der Globalisierung setzt das Bewusstsein für die unterschiedlichen Werte und sprachliche Barrieren voraus. Diese Fortbildung dient der besseren Handhabbarkeit im täglichen Miteinander.

Inhalte:
• Kultur und Wertesysteme
• Umgang mit Stereotypen
• Reflexion der eigenen "inneren Landkarte"
• Kommunikation und Konfliktverhalten
• mediativer Umgang mit unterschiedlichen Rollen und Werten
• Empathie und Perspektivwechsel
• praktische Übungen
• Fallarbeit


Status: Plätze frei

Kursnr.: 241-21436

Beginn: Sa., 01.06.2024 , 10:00 - 17:00 Uhr

              Sa und So 10:00–17:00 Uhr -2x

Termin/e: 2

Kursort: Online

Entgelt: 245,00 €

Online


Datum
01.06.2024
Uhrzeit
10:00 - 17:00 Uhr
Ort
Online
Datum
02.06.2024
Uhrzeit
10:00 - 17:00 Uhr
Ort
Online





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