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Der ehemalige ev. Friedhof am Güldenplan

Rundgang

Friedhöfe sind nicht nur die letzten Ruhestätten der Menschen unserer Stadt, sondern zugleich auch immer ein Spiegel der historischen Entwicklung. Daran knüpfen die Rundgänge zu verschiedenen Aachener Friedhöfen an: Viele ehemals bekannte Persönlichkeiten sind dort begraben, Denkmale erinnern an historische Ereignisse – von der Pestepidemie bis zu den Weltkriegen.

1605 wurde an der heutigen Monheimsallee ein kleiner Friedhof für Protestanten angelegt. Die Bezeichnung „Möschebendchen“ klingt romantisch und wurde im Aachener Dialekt zum Synonym für Friedhöfe. Vor fast einhundert Jahren wurde aus dem Ort der Trauer ein kleiner Park, in dem heute noch eine Handvoll Grabsteine steht. Die verschnörkelten Inschriften sind trotz der Verwitterung noch zu entziffern. Man liest Namen von Familien, die in der Aachener Stadtgeschichte ihre Spuren hinterlassen haben. Zitate aus der Bibel zeugen von tiefem Glauben. Auf dem Friedhof stand vor dem Krieg eine Kapelle. Von den Anglikanern in der Couvenstraße errichtet, diente sie am neuen Standort den Altkatholiken als Gebetsstätte. Von den Anglikanern, die Bad Aachen aufsuchten, um hier von ihren Krankheiten zu genesen, zeugen auch heute noch einige eigentümliche Grabsteine.


Status: Online-Anmeldung möglich

Kursnr.: 222-10369

Beginn: Mi., 25.01.2023 , 14:00 - 15:30 Uhr

Termin/e: 1

Kursort: Treffpunkt: Haupteingang an der Monheimsallee, neben Knappschaft

Entgelt: 7,50 €

Ermäßigt: 6,00 €

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Datum
25.01.2023
Uhrzeit
14:00 - 15:30 Uhr
Ort
Treffpunkt: Haupteingang an der Monheimsallee, neben Knappschaft





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