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Der neu-deutsche Antisemit: Gehören Juden heute zu Deutschland? Eine persönliche Analyse Lesung mit Arye Sharuz Shalicar

Gerade einmal drei Generationen sind seit der Shoah vergangen. Deutschland hat aus der Vergangenheit gelernt und stellt sich seiner Verantwortung für ein „Nie wieder“. Ist es wirklich so?
Arye Sharuz Shalicar trifft in seinem Beruf deutsche Spitzenpolitiker, Vertreter von NGOs, Journalisten, Polizisten, Bundeswehrsoldaten, Akademiker und christliche Pilgergruppen. Nach unzähligen Gesprächen und Begegnungen gelangt er zu der bitteren Erkenntnis: Antisemitismus ist in Deutschland, nicht selten getarnt als „Israel-Kritik“, weiterhin tief verwurzelt. „Neu-deutsche“ Antisemiten treten ihm unverhohlen und massenhaft in seinem Blog entgegen. Ihre Kommentare lassen keinen Zweifel daran: Juden gehören heute nicht selbstverständlich zu Deutschland.
Insofern hat sich für Shalicar nicht viel geändert, seit der in Göttingen geborene Sohn persisch-jüdischer Eltern mit 13 Jahren nach Berlin-Wedding kam, wo er monatelang von muslimischen Jugendlichen antisemitisch angegriffen wurde, bis er es schaffte, sich in ihre Parallelwelt zu integrieren und Teil der muslimischen Jugendbandenszene Berlins zu werden.
Nach Abitur und Wehrdienst wanderte er 2001 nach Israel aus, „um als Jude sicher leben zu können“. Er absolvierte seinen Pflichtdienst in der israelischen Armee und trat nach dem Studium der Internationalen Beziehungen, Nahost- sowie Europastudien an der Hebrew University Jerusalem (mit Auszeichnung) und einer Zeit im ARD-Studio Tel Aviv erneut in die Armee ein, wo er von 2009 bis 2016 als offizieller Sprecher bis in den Rang eines Majors aufstieg. Seit Anfang 2017 ist Shalicar Direktor für Auswärtige Angelegenheiten im Ministerium für Nachrichtendienste im Büro des israelischen Ministerpräsidenten.

In Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen und der Jüdischen Gemeinde Aachen.

Einlass nur nach Anmeldung bei der Volkshochschule Aachen bis spätestens 8. Februar 2019!
Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen kann es beim Einlass zu Wartezeiten kommen. Sie werden deshalb gebeten, frühzeitig zu erscheinen und Ihren Personalausweis bereitzuhalten. Bitte führen Sie keine größeren Taschen oder Rucksäcke mit sich!


Mitzubringen:
Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen kann es beim Einlass zu Wartezeiten kommen. Sie werden deshalb gebeten, frühzeitig zu erscheinen und Ihren Personalausweis bereitzuhalten. Bitte führen Sie keine größeren Taschen oder Rucksäcke mit sich!

Status: Kurs abgeschlossen

Kursnr.: 191-01002

Beginn: Mo., 11.02.2019, 19:00 - 20:30 Uhr

Termin/e: 1

Kursort: Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde, Synagogenplatz

Entgelt: 0,00 €

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Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Datum
11.02.2019
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde, Synagogenplatz



Abgelaufen


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