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Pariser Friedenskonferenz - Erwartungen, Ergebnisse, Enttäuschungen in 4 Teilen Teil 3: Die Auflösung Österreich-Ungarns und die Neugestaltung Südosteuropas

Vorträge mit Diskussion

Vor nunmehr 100 Jahren trat nach seiner Ratifizierung am 10. Januar 1920 der zwischen den alliierten Siegermächten des Ersten Weltkrieges und Deutschland geschlossene Friedensvertrag von Versailles in Kraft. Das Vertragswerk, welches sich als dauerhafte Belastung für die Weimarer Republik darstellen sollte, war Teil der Beratungen im Rahmen einer Konferenz, deren Größenordnung mit rund 10.000 Vertretern von fünf Kontinenten in bis dahin ungeahnte Dimensionen internationaler Verhandlungen vorstieß und die nach der vorausgegangenen mehr als vierjährigen Materialschlacht nichts weniger als den ewigen Frieden zum Ziel hatte. Angesichts eines derartig hohen Anspruchs, aber auch im Hinblick auf die unterschiedlichen und teils gegensätzlichen Interessen der Beteiligten konnten Enttäuschungen nicht ausbleiben. Darüber hinaus weckte das vom US-Präsidenten Wilson propagierte Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht nur Hoffnungen bei den Verlierern des Ersten Weltkriegs, sondern auch bei den Völkern, die von Kolonialismus und Rassentrennung betroffen waren, deren Vertreter ebenfalls in Paris vorstellig wurden. Die vierteilige Vortragsreihe stellt die Konferenz umfassend dar, deren Ergebnisse nicht nur massiven Einfluss auf die Zwischenkriegszeit hatten, sondern wahrlich die Welt veränderten und Auswirkungen bis in die Gegenwart haben.


Am 28. Juni 1919 schien die Spannung aus der Pariser Friedenskonferenz zu weichen: Deutschland hatte den Versailler Vertrag unterschrieben, die Verträge mit Österreich, Ungarn und Bulgarien, die im Zeitraum von September 1919 bis Juni 1920 unterzeichnet wurden, hatten offensichtlich geringere Bedeutung, was die ab Sommer 1919 einset-zende Verkleinerung der Delegationen bewies. Eine Fehleinschätzung, wie sich erweisen sollte, denn das Ende der Habsburgermonarchie, Gebietsabtretungen und neu entstehende Staaten in Mittel- und Südost-europa bildeten fortan einen konfliktanfälligen Raum. Revisionismus und Fragen zur ethnischen Homogenität bildeten immer wieder die Grundlage für massive Gewaltausbrüche. Teil 3 wird sich mit dem Abschnitt der Pariser Friedenskonferenz befassen, in dem Entscheidungen getroffen wurden, die bis in die Gegenwart Einfluss auf europäische Realitäten haben.


Status: Online-Anmeldung möglich

Kursnr.: 201-01046

Beginn: Do., 30.04.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

              Do 19:00-21:00 Uhr - 1x

Termin/e: 1

Kursort: VHS, Peterstraße 21-25, Raum 214, 52062 Aachen

Entgelt: 0,00 €

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Datum
30.04.2020
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Peterstraße 21-25, VHS, Peterstraße 21-25, Raum 214, 52062 Aachen





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52062 Aachen
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