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Pariser Friedenskonferenz - Erwartungen, Ergebnisse, Enttäuschungen in 4 Teilen Teil 4: Das Erbe des Osmanischen Reiches

Vorträge mit Diskussion

Vor nunmehr 100 Jahren trat nach seiner Ratifizierung am 10. Januar 1920 der zwischen den alliierten Siegermächten des Ersten Weltkrieges und Deutschland geschlossene Friedensvertrag von Versailles in Kraft. Das Vertragswerk, welches sich als dauerhafte Belastung für die Weimarer Republik darstellen sollte, war Teil der Beratungen im Rahmen einer Konferenz, deren Größenordnung mit rund 10.000 Vertretern von fünf Kontinenten in bis dahin ungeahnte Dimensionen internationaler Verhandlungen vorstieß und die nach der vorausgegangenen mehr als vierjährigen Materialschlacht nichts weniger als den ewigen Frieden zum Ziel hatte. Angesichts eines derartig hohen Anspruchs, aber auch im Hinblick auf die unterschiedlichen und teils gegensätzlichen Interessen der Beteiligten konnten Enttäuschungen nicht ausbleiben. Darüber hinaus weckte das vom US-Präsidenten Wilson propagierte Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht nur Hoffnungen bei den Verlierern des Ersten Weltkriegs, sondern auch bei den Völkern, die von Kolonialismus und Rassentrennung betroffen waren, deren Vertreter ebenfalls in Paris vorstellig wurden. Die vierteilige Vortragsreihe stellt die Konferenz umfassend dar, deren Ergebnisse nicht nur massiven Einfluss auf die Zwischenkriegszeit hatten, sondern wahrlich die Welt veränderten und Auswirkungen bis in die Gegenwart haben.


Der Erste Weltkrieg hatte nicht nur der Habsburgermonarchie und dem zaristischen Russland ein Ende bereitet, auch das multiethnische Imperium der Osmanen existierte nicht mehr. Sein Zusammenbruch nährte Hoffnung auf einen arabischen Staat als Gegenleistung für die im Krieg gegen das Osmanische Reich erbrachten Leistungen. Doch der arabische Unabhängigkeitskampf, der vom britischen Offizier Thomas Edward Lawrence („Lawrence von Arabien“) unterstützt wurde, erfuhr nicht die erhoffte Würdigung. Es ergaben sich neue Konfliktfelder, auch die Pläne und Beschlüsse für die anderen Gebiete des untergegangenen Osmanischen Reiches führten zu Krieg, Widerstand, ethnischen Problemen und Vertreibungen. Der vierte Teil der Vortragsreihe nimmt ein Territorium in den Blick, welches wegen der auf der Pariser Friedenskonferenz vor 100 Jahren getroffenen Entscheidungen bis heute von Krisen und Kriegen erschüttert wird.


Status: Online-Anmeldung möglich

Kursnr.: 201-01047

Beginn: Do., 04.06.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

              Do 19:00-21:00 Uhr - 1x

Termin/e: 1

Kursort: VHS, Peterstraße 21-25, Raum 214, 52062 Aachen

Entgelt: 0,00 €

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Datum
04.06.2020
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Peterstraße 21-25, VHS, Peterstraße 21-25, Raum 214, 52062 Aachen





Volkshochschule Aachen

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52062 Aachen
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