Demokratie leben!
 

Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute Lesung

Lesung und Gespräch Erwachsene allgemein

Als das Deutsche Reich am 28. Juni 1919 den Vertrag von Versailles unterzeichnete, gingen die überseeischen Kolonien an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs über. Lange vergessen, kehrt die Kolonialperiode in Ländern wie Namibia, Kamerun oder Ruanda in den letzten Jahren in die Erinnerung zurück. Was bedeutet dieses Wiederauftauchen für die Bundesrepublik? Die neue Erinnerungskultur hat gravierende Auswirkungen auf das Selbstverständnis eines Landes, dessen Bevölkerung immer diverser wird. Der lange Schatten der deutschen »Kulturmission« findet sich heute etwa im Umgang mit der »Schuldenkrise«, mit Migration und Flucht und im alltäglichen Rassismus.
Mark Terkessidis, renommierter Migrations- und Rassismusforscher, macht mit seinem Blick in die Vergangenheit aktuelle Debatten nachvollziehbar und zeigt, an welchen Stellen sie in eine neue Richtung gelenkt werden müssen. Zudem macht er sichtbar, welche Fragen sich ergeben, wenn auch die Erinnerung jener zählt, die eingewandert und damit Teil der Gesellschaft geworden sind.

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Aachen und dem Kommunalen Integrationszentrum Aachen.


Status: Online-Anmeldung möglich

Kursnr.: 201-03310

Beginn: Mo., 16.03.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

             

Termin/e: 1

Kursort: VHS, Peterstraße 21-25, Raum 241, Forum 52062 Aachen

Entgelt: 0,00 €

Downloads: Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Datum
16.03.2020
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
VHS, Peterstraße 21-25, Raum Forum, 52062 Aachen





Volkshochschule Aachen

Peterstraße 21–25
52062 Aachen
Telefon +49 241 4792-111
Fax +49 241 406023
vhs[at]mail.aachen.de

Öffnungszeiten des Kundenzentrums

Montag und Mittwoch

09:0018:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag

09:0019:00 Uhr

Freitag

09:0013:00 Uhr