Wege gegen das Vergessen

Sondergericht Aachen Vortrag

Das Sondergericht Aachen wurde im Jahr 1941 eingerichtet. Es war bis 1945 tätig.
Die Sondergerichtsbarkeit mit ihren ca. 11.000 Todesurteilen ist ein besonders dunkles Kapital der Justiz im Dritten Reich. Die Sondergerichte für Strafsachen gelten als typische Ausprägung des nationalsozialistischen Unrechtssystems.
Auch die Aachener Justiz musste mit in „Gesetzform gegossenem Unrecht“ agieren. Dem beugten sich angepasste Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte und Notare in einer angepassten Gesellschaft auch im Landgerichtsbezirk Aachen.
Der Verfasse will anhand möglichst vieler aussagekräftiger Urteile und Fallbeispielen den rechtsgeschichtlichen Zeitgeist der am Sondergericht Aachen Tätigen und deren weiteren Karrieren nach Mai 1945 darstellen. Diese Darstellung ist nicht einfach. Denn sie muss die Komplexität und Widersprüchlichkeit des Rechtslebens dieser Zeit erfassen.
In seiner Veröffentlichung gibt der Autor einen detaillierten Bericht anhand von umfangreichen Archivmaterial. Zahlreiche Fakten, vor allem für die regionale, aber auch die allgemeine Forschung zu den Sondergerichten werden dargestellt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Aachener Geschichtsverein e.V.


Status: Kurs abgeschlossen

Kursnr.: 191-04052

Beginn: Fr., 15.02.2019, 19:00 - 20:30 Uhr

Termin/e: 1

Kursort: Treffpunkt: Haus Löwenstein, Markt 39, 52062 Aachen

Entgelt: 0,00 €

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Datum
15.02.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Treffpunkt: Haus Löwenstein, Markt 39, 52062 Aachen



Abgelaufen


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