Marc Sagnol: Die Wasser des Bug
Der anlässlich des 100. Geburtstags von Paul Celan erschienene Film „Les eaux du Boug“ von Marc Sagnol beginnt mit einer Initiationsreise durch ein Land namens Podolien, das vom südlichen Bug durchquert wird. Während des 2. Weltkriegs wurde dieses Land, das heute zur Ukraine gehört, Transnistrien genannt und war der Ort der Deportation der jüdischen Bevölkerung von Rumänien. Der Film rekonstruiert die Reiseroute der Deportierten, insbesondere der Eltern Paul Celans, von Czernowitz (Bukowina) nach Michailowka am Ufer des Bug.
Dokumentarfilm, Deutschland-Frankreich, 2020, 85 min OmU
Originalsprachen: Französisch, Deutsch, Russisch, Ukrainisch, Jiddisch, Rumänisch.
Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt, es moderiert Arndt Lorenz, freier Journalist.
Bitte beachten:
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Status:
Kursnr.: 261-10105
Beginn: Do., 07.05.2026 , 18:00 - 20:00 Uhr
Termin/e: 1
Kursort: Apollo Kino, Pontstraße 141-149
Entgelt:
8,00 €
Ermäßigt: 5,00 €
Marc Sagnol
Marc Sagnol promovierte 1984 zu Walter Benjamins Trauerspielbuch. Seine berufliche Laufbahn führte ihn u.a. nach Berlin, Dresden, Kiew und Moskau, wo er neben seiner diplomatischen Tätigkeit wissenschaftlich oder schriftstellerisch arbeitete. Er veröffentlichte Aufsätze über Galizien, Podolien, die Bukowina sowie über Kafka, Celan, Perec, Bruno Schulz und Selma Meerbaum in der Zeitschrift Temps Modernes. Er ist Übersetzer insbesondere von Hans Blumenberg und Michael Theunissen.Kurse des Kursleiters
Arndt Lorenz
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